GEKOKT/KOKEN

Es klingt nach Drogen? Vielleicht auch ein wenig nach fäkaler Aussprache…
Ich kann euch aber beruhigen, es geht um ein neues CMS-System speziell für Fotografen/Designer, welches sich Koken schimpft.

Das erste Mal kam ich Anfang März diesen Jahres mit dem CMS-System in Berührung, da bis Anfang Januar die „Closed-Beta“ lief.
Ich installierte also die Version 0.6.2, ganz easy, denn man lädt sich nur eine Installationsdatei herunter, den Rest (bis auf Eingabe der MySQL + Serverdaten) macht Koken von allein – wie geil, dachte ich.

Nachdem alles lief, schaute ich mich im System um, lud erste Fotos hoch und war von Anfang an von responsiven Templates begeistert, die zur Verfügung standen, über die Möglichkeiten, die das System mit sich bringt und über den Stand der Dinge, die bereits in der Beta (mehr oder weniger) alle funktionierten – FANTASTISCH – war wieder mein Gedanke.

front_page Gut strukturiert können hierbei die Bilder verwaltet und sortiert werden.
Außerdem können diese noch getaggt (als Favorit markiert) werden.

Es lassen sich Alben anlegen, in denen man diverse Vorschaufeatures einstellen kann.

Das System ist aufgeräumt, es lässt sich einfach konfigurieren, die Templates (bisher 9 Stück vorhanden) lassen sich leicht anpassen und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Ich habe für meinen Geschmack das Theme „Repertoire“ ausgewählt, da ich mich mehr auf das Portfolio auf meiner Seite www.andre-meinert.de konzentrieren möchte, mit ab und zu ein paar Posts.

Übersicht über die Auswahl der aktuellen Themes/Templates themes

 Wer mehr möchte, kann sich gern mit der Programmierung von Koken beschäftigen. Anleitungen dazu, wie man z. B. Step by Step ein Theme aufbaut und programmiert, stellt Koken im „Help Center“ zur Verfügung.
Bei Gelegenheit werde ich auch das eine oder andere Theme programmieren, vorerst reicht es mir aber, wenn ich etwas Vorhandenes umprogrammieren kann und dadurch weitestgehend auf meine Bedürfnisse anpasse.

Was ist eigentlich so genial an Koken, es gibt doch auch WordPress?
In der Tat ist WordPress ein mächtiges Werkzeug, ich nutze es ja selbst!
Manchmal ist es aber zu mächtig… Wer möchte denn tausend Sachen installieren, konfigurieren und und und… um dann ein paar Fotos auf seiner Internetseite zu zeigen?

Ich nicht!

Das Plugin für Lightroom ist eine weitere richtig geniale Lösung und wahrscheinlich derzeit das Feature überhaupt an Koken!
Ihr könnt das Plugin direkt von Koken.me herunterladen, danach das Plugin in Lightroom installieren und anschließend im CMS System die Anfrage bestätigen und schon läuft das Ding. 😉

lr_plugin Über Lightroom kann man ganz einfach die Alben verwalten und Bilder uploaden.
Bisher kann man Alben, welche man direkt im Portal angelegt hat, leider nicht über Lightroom verwalten. Daher empfehle ich, einfach die Alben in Lightroom anzulegen und darüber zu steuern.

Wenn man etwas schreiben will, z. B. ein paar Storys zu den Fotos oder allgemeine Sachen, kann man „Essays“ und „Pages“ anlegen.
Hierbei agieren die Essays als „Blog“ oder Storyboard. Unter Pages kann man diverse Unterseiten erstellen, z. B. Kontaktformulare, Impressum und so weiter.

Es gibt noch Weiteres, was man in den Themes/Templates einstellen kann. Probiert es einfach mal aus, eventuell lohnt sich für den einen oder anderen ja auch der Umstieg.
Für mich hat es sich gelohnt, da ich ohne Umwege direkt und einfach die Fotos von Lightroom aus uploaden kann und schon erscheinen die Bilder auf meiner Webseite 😉

PS: Mittlerweile hat sich schon einiges getan, die aktuelle Version lautet 0.7.1 und das 0.8 Release steht schon in den Startlöchern.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren hinterlassen!

One Response so far.

  1. […] ihr wisst, habe ich ja schon einmal vor wenigen Wochen über Koken berichtet. Die große Neuerung ist die Abänderung der URL, welche man nun zum Teil auch selbst bestimmen […]

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