Jetzt heißt es Abschied nehmen :-(

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Jetzt heißt es Abschied nehmen 🙁

Ein Abschied ist immer schwer, besonders, wenn man von sich klein auf daran erinnern kann. Nun ist es Geschichte, Vergangenheit, Tod, es kommt einfach nicht mehr wieder.
Sie haben mir immer wieder Licht ins Dunkle gebracht, quasi einem den Weg gezeigt, es geht um die Flutlichtmasten im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena.

Abbau im Jahr 2013 Ich hatte das „Glück“ gerade an diesem Wochenende in Jena zu sein, als der Abbau begann. Er sollte nur ein verlängertes Wochenende gehen, aber die Masten haben sich geweigert und ließen sich, anders als gedacht, viel schwieriger abmontieren.

Es war ein komisches Gefühl, direkt vor den Toren des FC Carl Zeiss Jena zu stehen und dem ganzen Treiben zuzuschauen.
Immer wieder kamen vereinzelte Fans und fassungslose Bürger vorbei, blieben stehen und versteinerten förmlich vor den Toren des Stadions. Es war eine Stimmung wie bei einer Beerdigung. Als wenn ein Stück Geschichte einfach aus dem Leben herausgerissen wird. Ich selbst konnte es gar nicht richtig glauben und realisieren.

Vereinzelt gab es  Unmut, auch Wut gegen die Stadt und deren Bürgermeister wurde laut.
Hat man nicht einen Wartungsvertrag? Wer ließ die Flutlichtmasten „vergammeln“, sodass diese abgerissen werden mussten?

Auch das ist eine Frage, die mich beschäftigt. Galten die Flutlichtmasten doch als Wahrzeichen von Jena. Es waren die letzten Masten seiner Art. Ja, sie waren alt, aber sie waren ein Stück Geschichte, sie erinnerten an vergangene Zeiten, an große Erfolge und schwere Niederlagen. Nun sind sie weg, die Wahrzeichen von Jena.

Flutlichtmasten FC Carl Zeiss JenaDie Wut der Menschen, ja, auch meine Wut darüber, kann ich verstehen. So diskutiert man doch nun schon seit Jahren in Jena über den Neubau eines Stadions, einer Fußballarena, einer Multifunktionsarena.
Tausende Euros wurden schon verschwendet, um darüber zu diskutieren, Anträge zu stellen und Architekten damit zu beauftragen. Im Stadtrat sprach man oft über das Thema. Bisher verschlang dies aber nur unsere Steuergelder.
Ich kann den Unmut vollkommen verstehen, es wurde viel versprochen. Besonders schwer entäuscht sind viele Einwohner vom Oberbürgermeister in Jena, den Herrn Dr. Albrecht Schröter, der viel versprach (Wahlkampf machts möglich!), danach aber nie was davon hören wollte, was er jemals gesagt hat.
Nun startet die nächste Runde in den Wahlkampf, hier hält sich der OB Schröter bedeckt, gar scheu. Was soll man dann von so einer Person halten, die ständig nur denkt, aber nicht handelt? Es fehlt also kein neues Stadion in Jena? Es fehlt keine Kongresshalle in Jena, in der Großveranstaltungen durchgeführt werden können? Nein stimmt, es gibt ja genügend in Erfurt, Gera und Leipzig. Aber ist es das, was der Bürger von Jena will?

Ich hoffe, dass sich bald eine zufriedenstellende Lösung für den Bürger, den Fan oder den Konzertliebhaber findet.

Hier erhaltet ihr noch ein paar Impressionen von dem Stadion und vom Abbau der Flutlichtmasten.

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